Construction Industries of Rhode Island (Heavy-Highway Agreement) und The New England Regional Council of Carpenters (UBC), Local 94 (2001) Bitte beachten Sie: Das Kheel Center hat mit der BLS einen Spendenvertrag über die gesamte historische Sammlung der BLS Collective Bargaining Agreements File abgeschlossen, die früher bei der National Archives and Records Administration untergebracht war, und solche Aktualisierungen dieser Aufzeichnungen, sobald sie verfügbar sind. Für weitere Informationen zur historischen BLS-Vertragssammlung wenden Sie sich bitte an das Kheel Centerhref>. Die E-Té hat eine öffentliche Kampagne gestartet, bei der die Menschen ihre Unterstützung zeigen können, indem sie einen Brief an den CEO schickten, in dem sie einen verbesserten Tarifvertrag für die Sistema-Beschäftigten forderten. Um internationale Solidarität zu zeigen, senden Sie einen offenen Brief an Den CEO von Sistema, in dem er aufgefordert wird, einen Tarifvertrag mit anständiger Bezahlung und Bedingungen für die Arbeiter in Auckland auszuhandeln. Während die meisten Öffnungsklauseln für alle Unternehmen und Arbeitnehmer gelten, die unter Branchentarifverträge fallen, gibt es auch Öffnungsklauseln, die auf bestimmte Gruppen beschränkt sind. Zwei Arten von gruppenbezogenen Öffnungsklauseln lassen sich unterscheiden: In den letzten Jahren wurden immer mehr Öffnungsklauseln in deutsche Branchentarifverträge aufgenommen, die die Verhandlungskompetenz auf die Unternehmensebene verlagern und zu einer weiteren Dezentralisierung und Differenzierung der Tarifverhandlungen führen. Dies kann vor allem als Reaktion der Sozialpartner auf die wachsende Unzufriedenheit der Arbeitgeber mit dem deutschen Tarifsystem gesehen werden, die mehr unternehmensspezifische Regelungen zu den Arbeitsbedingungen fordern. Damit ist das deutsche Tarifverhandlungssystem viel flexibler als sein tatsächlicher Ruf. Die Frage, ob die endgültige Entscheidung über eine Öffnungsklausel bei den Tarifparteien auf betrieblicher ebener oder auf Branchenebene liegen soll, ist unter den Sozialpartnern heftig umstritten. Während die meisten Arbeitgeberverbände dazu neigen, die endgültige Entscheidung der Unternehmensebene zu überlassen, wollen die Gewerkschaften ein Vetorecht bei den Tarifparteien auf Branchenebene beibehalten. Die Folgen für die Mitarbeiter sind jedoch eher unklar. Einerseits geht eine Abweichung von kollektiv vereinbarten Standards manchmal mit begrenzten Arbeitsplatzgarantien einher, zumindest für die Kernbelegschaft.

Andererseits besteht die eindeutige Gefahr, dass Öffnungsklauseln nur einen ersten Schritt hin zu einer dauerhaften Verschlechterung der Arbeitsbedingungen darstellen. Mit der Verlagerung der Verhandlungskompetenz auf die Unternehmensebene werden die Betriebsräte den stabilen Hintergrund von Branchentarifverträgen verlieren und eher den Arbeitgebern ausgeliefert sein, die Druck ausüben, Vereinbarungen über weitere soziale Zugeständnisse zu erzielen. Die Tabelle am Ende dieses Artikels enthält eine Auswahl verschiedener Arten von Öffnungsklauseln, die in aktuellen sektoralen Vereinbarungen enthalten sind. Informationen zu anderen Tarifverträgen finden Sie in unserem Leitfaden, Gewerkschaften und Internet, Tarifverträgehref>. Die Einführung einer neuen Öffnungsklausel in die nationale Lohnrahmenvereinbarung der westdeutschen chemischen Industrie im Juni 1997 (DE9706216F) geht noch einen Schritt weiter.